Gipfelbuch 2026: Dein Anstoß, dieses Jahr mehr rauszugehen

von | 14 Okt. 2025

Ich weiß nicht, wie’s dir geht, aber jedes Jahr erwischt mich irgendwann dieser Moment.

Die Sonne steht plötzlich wieder höher, der Schnee zieht sich zurück, und mit dem ersten Hauch von Frühling kommt sie wieder: die Wanderlust. Dann habe ich sofort tausend Ideen im Kopf, welche Touren und Gipfel ich dieses Jahr machen will – und meistens fallen mir auf einer Tour gleich fünf neue ein.

Aber genau da fängt es an.

Ich nehme mir jedes Mal vor, dieses Jahr mehr zu machen: mehr raus, mehr erleben, mehr Gipfel. Und dann kommt der Alltag dazwischen. Die Wochen vergehen, der Sommer zieht vorbei, und am Ende denke ich mir: „So viele Berge, die ich eigentlich gehen wollte.“

Genau dafür gibt es die Jahresedition Gipfelbuch 2026, gerade frisch erschienen.

Es ist kein Buch, das du kaufst und ins Regal stellst, sondern eins, das dich durch dein Bergjahr begleitet. Es erinnert dich daran, rauszugehen, bevor du’s vergisst, und macht sichtbar, was du alles geschafft hast – ganz egal, wie groß der Gipfel war.

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Was eine Jahresedition so besonders macht

Es gibt unzählige Gipfel- und Wandertagebücher (auch von mir), die keine Jahreszahl auf dem Cover haben.

Die liegen dann – auch bei mir – oft unberührt herum, weil man ja „noch Zeit hat“. Vielleicht ist es besser, erst nächstes Jahr zu starten, der Sommer ist ja schon fast vorbei und das Wetter gerade auch nicht ideal. Dann trägt man mal etwas ein, dann wieder eine Weile nicht, die Tour war irgendwie doof oder zu wenig gut – und so bleibt das Buch liegen.

Mit dem Gipfelbuch 2026 ist das anders.

Es hat einen klaren Anfang und ein klares Ende, und genau das macht es so wertvoll. Denn oft schieben wir unsere Wünsche, Touren und kleinen Abenteuer vor uns her, bis der Sommer vorbei ist und die Saison einfach verflogen ist.

Dieses Buch gibt dir einen Rahmen. Es sagt nicht: „Du musst“, sondern: „Mach’s jetzt.“

Es hält ein Jahr fest, so wie es war – mit allem, was dazugehört. Und selbst wenn mal wenig drinsteht, ist das völlig in Ordnung.

Ich hatte zum Beispiel 2025 ein Jahr, in dem gesundheitlich kaum etwas ging. Und weißt du was? Das ist okay.

Manchmal ist das Leben einfach wichtiger als jeder Gipfel. Dafür gab es andere Jahre, wie 2024, als ich meine ersten Viertausender gegangen bin. Und genau das ist das Schöne: Jedes Jahr ist anders. Manchmal bist du stark, manchmal bist du einfach da. Beides zählt.

Ein Jahr ist greifbar, nicht zu lang und nicht zu kurz. Es ist genug Zeit, um neue Gipfel zu entdecken, aber überschaubar genug, um nicht in Ausreden zu verfallen. Ein klares Zeitfenster hilft, wirklich ins Tun zu kommen.

Am Ende des Jahres kannst du zurückblättern und sehen, was du geschafft hast, was dir Freude gemacht hat und wo du über dich hinausgewachsen bist. Das ist kein Leistungsnachweis, sondern ein ehrlicher Rückblick auf dein persönliches Bergjahr.

Warum Touren festhalten so viel bringt

Ich habe lange gedacht: „Ich brauche das nicht aufzuschreiben, ich erinnere mich schon.“

Aber irgendwann habe ich gemerkt, dass man nicht nur Erinnerungen verliert, sondern auch den Blick auf sich selbst. Wenn ich heute an manche Wanderungen denke, erinnere ich mich nicht nur an Gipfel oder Landschaften, sondern an Momente, in denen ich gewachsen bin.

Touren festzuhalten heißt, Fortschritt sichtbar zu machen.

Viele von uns sind schnell unzufrieden mit sich selbst – ich auch. Ich laufe irgendwo hoch, denke, dass ich schon wieder zu langsam bin, zu schnell atme oder zu wenig trainiert habe. Dabei vergesse ich, wo ich einmal stand. Als ich 2015 nach Österreich kam, dachte ich bei meiner ersten Wanderung, ich sterbe auf halbem Weg. Heute ist die gleiche Tour für mich ein entspanntes Aufwärmen.

Solche Vergleiche sieht man im Alltag nicht, man spürt sie nur, wenn man zurückblättert.

Dieses Buch ist wie ein kleiner Beweis an dich selbst: dass du dich entwickelst, auch wenn du es gerade nicht siehst.

Es gibt Jahre, in denen alles leicht läuft, und andere, in denen Krankheit, Erschöpfung oder einfach das Leben dazwischenkommen. Auch diese Jahre gehören hinein. Manchmal sind es gerade die Einträge, die zeigen, dass du trotzdem gegangen bist, die am meisten bedeuten.

Und dann ist da noch etwas: Stolz.

Nicht im lauten, überheblichen Sinn, sondern dieses stille Gefühl: „Ich hab das geschafft.“

Das, was uns oft nie jemand gesagt hat, dürfen wir uns endlich selbst sagen: „Ich bin stolz auf mich.“

Wenn du deine Touren festhältst, siehst du am Ende des Jahres nicht, was du verpasst hast, sondern was du alles erlebt hast.

Warum ein Gipfelbuch – und kein Wandertagebuch

Wandern kann alles heißen: ein Spaziergang am See, eine Hüttentour oder ein Nachmittag im Wald.

Aber ein Gipfel hat ein Ziel. Und genau das macht für mich den Unterschied.

Ich weiß, wo ich hin will, und das motiviert mich. Aber das heißt nicht, dass ich immer oben ankomme.

Manchmal braucht es zwei oder drei Anläufe – auch das gehört dazu. Ein Gipfel bleibt ein Ziel, aber er darf Zeit haben.

Ein Gipfel muss keine 3000 Meter hoch sein, kein Kreuz, kein Felsen. Manchmal ist es einfach der kleine Hügel hinterm Haus.

Aber jedes Mal, wenn du oben stehst – wo auch immer das ist –, weißt du: Du hast dich auf den Weg gemacht.

Ein Gipfelbuch hilft dir, dranzubleiben

Dieses Buch ist nicht nur zum Erinnern da, sondern hilft dir, dranzubleiben.

Gerade die Jahresedition gibt dir einen klaren Rahmen: zwölf Monate, um rauszugehen, Ziele anzupeilen und sie festzuhalten.

Es geht dabei nicht um Leistung, sondern um Bewusstsein – darum, dass du am Ende des Jahres zurückblättern und sehen kannst, was du erlebt hast, ganz egal, wie viel oder wenig es war.

Im Gipfelbuch 2026 ist Platz für 15 Gipfel. Das klingt viel, ist aber kein Muss. Manche Jahre sind voll, andere still – und beides ist gut so. Wenn du sieben Touren schaffst, ist das wunderbar. Wenn du nur eine einzige schaffst, ist das immer noch eine mehr als keine.

Am Ende zählt nicht, wie viele Seiten gefüllt sind, sondern was sie dir bedeuten.

Manchmal sind es gerade die Einträge, die unvollendet bleiben, die am meisten zeigen, wie sehr du gewachsen bist. Vielleicht steht bei Tour Nummer 3: „Musste umdrehen. Wetter zu schlecht, keine Kraft.“

Und bei Tour Nummer 7: „Heute hat’s geklappt.“

Diese beiden Seiten gehören zusammen. Sie erzählen die ganze Geschichte – ehrlich, ungeschönt, aber mit Herz.

Dieses Buch soll dich motivieren, nicht unter Druck setzen. Es erinnert dich daran, dass jeder Weg zählt, dass jeder Schritt ein Stück weiterführt. Und dass wir alle an unterschiedlichen Punkten starten.

Für manche liegen die Gipfel direkt vor der Haustür, für andere braucht es Urlaub, Planung und Anreise. Aber das Ziel bleibt gleich: rausgehen, erleben, spüren und jede noch so kleine Tour feiern.

Was wirklich zählt

Dieses Buch ist kein Druckmacher. Runterziehen und sich selbst fertig machen, das können wir alle schon gut genug.

Mir ist wichtig, dass du es als Motivation siehst, nicht als Maßstab.

Wenn du am Jahresende hineinschaust und da steht nur eine einzige Tour, dann ist das kein Versagen. Dann ist das eine Tour, die du trotz allem geschafft hast.

Vielleicht war das Jahr schwierig, vielleicht warst du gesundheitlich angeschlagen oder einfach mit anderen Dingen beschäftigt.

Aber du warst draußen. Du warst unterwegs. Du hast es gemacht. Und das zählt. Immer.

Manchmal ist der größte Erfolg nicht, dass du auf einem Gipfel stehst, sondern dass du losgegangen bist.

Und falls du gerade erst anfängst mit dem Wandern – mach dein eigenes Ding daraus.

Such dir auf der Karte einen kleinen Zielpunkt, vielleicht eine Aussicht, eine Hütte oder einfach eine Bank mit Blick ins Tal.

Das ist dein Gipfel. Schreib ihn auf, halt ihn fest und sei stolz darauf.

Fazit: Dein Jahr, deine Gipfel

Ein Jahr ist schnell vorbei. Aber wenn du es festhältst, bleibt mehr davon – mehr Erinnerungen, mehr Stolz, mehr Dankbarkeit.

Dieses Buch hilft dir, deine Erlebnisse nicht einfach verstreichen zu lassen. Es gibt deinen Touren einen Platz und deinen Gedanken eine Form.

Manchmal reicht ein Satz, ein Datum oder ein Gefühl, um dich Monate später wieder zurückzubringen an diesen einen Moment – oben oder auf halbem Weg dorthin.

Das Gipfelbuch 2026 ist gerade frisch erschienen.

Es ist eine Einladung, dieses Jahr bewusster zu erleben, rauszugehen, deine eigenen Gipfel zu finden und sie festzuhalten, bevor sie verblassen.

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Martina Rüber

Mein größtes Ziel ist es, jeden Tag ein kleines Abenteuer draußen in der Natur zu erleben – ob beim Skifahren, Wandern oder einfach auf einem Gipfelmoment zwischendurch. Für mich sind diese Erlebnisse pure Lebensfreude, und mit Whatever Books möchte ich dich inspirieren, selbst mehr Zeit draußen zu verbringen und jeden Moment bewusst zu genießen.