3 Tipps für bessere Skitechnik – auch mit wenigen Skitagen

von | 28 Sep. 2025

Yeah, endlich geht es wieder los! Die Skisaison startet, du bist voller Vorfreude und kannst es kaum erwarten, wieder auf die Piste zu gehen. Die ersten Schwünge fühlen sich großartig an, alles ist perfekt. Aber schnell kommt die Ernüchterung: Irgendwie fühlt es sich nicht so an, als ob du wirklich besser wirst. Während andere scheinbar locker und mühelos durch den Schnee gleiten, kämpfst du immer noch um jede Kurve. Woran liegt das? Und was kannst du tun, damit du auch mit wenigen Skitagen in der Saison echte Fortschritte machst und deine Skitechnik verbesserst?

Hier kommen drei meiner besten Tipps, die dir helfen, deine Skitechnik gezielt zu verbessern – ohne dass du dafür 40 Tage im Jahr auf der Piste stehen musst.

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Tipp 1: Die richtige Haltung ist die Basis für Kontrolle und Sicherheit

Die richtige Haltung beim Skifahren ist immens wichtig. Man spricht hier auch vom sogenannten alpinen Fahrverhalten. Zwei Punkte stehen dabei im Zentrum: die konsequente Belastung des Außenskis und die aktive Vorlage mit dem Körpergewicht.

Beim parallelen Steuern erreichst du die Außenskibelastung, indem du zwar Ski und Knie leicht zum Hang kippst, dich in der Hüfte aber bewusst über den Außenski bringst. Nur so bleibt er wirklich belastet und gibt dir Halt und Kontrolle im Schnee.

Ebenso entscheidend ist die Vorlage: Nur wenn du den vorderen Teil des Skis belastest, bleibt er über die gesamte Länge steuerbar. Lehnst du dich zu weit nach hinten, verlieren die Ski ihre Laufruhe – schnell hat es den Anschein, als würden sie mit dir fahren, statt du mit ihnen.

Skifahrerin von hinten auf einer Piste

Diese Vorlage entsteht nicht allein durch den Oberkörper, sondern vor allem durch das Sprunggelenk. Indem du dein Schienbein aktiv in die Zunge des Skistiefels drückst, bringst du dich in eine stabile Position, die jederzeit handlungsfähig macht. Das ist die Basis für Balance, Sicherheit und Kontrolle auf jeder Piste.

Natürlich ist es herausfordernd, diese Haltung in allen Situationen beizubehalten. Es braucht bewusstes Fahren, viel Übung und das Hinspüren in den eigenen Körper. Ein guter Ansatz ist, immer wieder ohne Skistöcke zu fahren, um den Fokus stärker auf deine Haltung zu lenken und unbewusste Bewegungen zu vermeiden.

Tipp 2: Nutze die Technologie deiner Ski

Viele Skifahrer machen es sich unnötig schwer, weil sie ihre Ski mit Muskelkraft in die Kurve zwingen oder hektisch mit dem Oberkörper arbeiten. Das kostet die Kontrolle über den Ski und raubt enorm viel Kraft.

Dabei sind moderne Carving-Ski wahre Wunder der Technologie und genau dafür gebaut, dir die Arbeit abzunehmen. Ihre Tallierung sorgt dafür, dass sie von selbst eine Kurve fahren, sobald sie aufgekantet und richtig belastet sind.

Dein Ziel ist es also nicht, die Ski bei jeder Kurve aktiv herumzudrehen, sondern sie mit der Belastung des Außenskis und einer sauberen Kantenführung für dich arbeiten zu lassen.

Der Kurvenradius – also wie eng oder weit dein Schwung wird – hängt davon ab, wie du dein Körpergewicht auf den Außenski bringst. Verlagerst du dein Gewicht schnell und intensiv, biegt sich der Ski stark durch und fährt eine enge Kurve. Gibst du dein Gewicht langsamer und gleichmäßiger auf den Ski, fährst du eine weitere.

Die Belastung des Außenskis kannst du entweder durch aktives Drücken mit Muskelkraft erzwingen oder, was deutlich effizienter ist, durch die bewusste Verlagerung deines Körpergewichts.

Extra-Tipp: Ein aktives Lösen beim Einfahren in die Kurve hilft dir zusätzlich, Kraft zu sparen. Indem du dein Gewicht kurz von den Ski nimmst, drehen sie von alleine in die Falllinie. Sobald du den Außenski wieder belastest, übernehmen sie den Rest. So nutzt du die Gesetze der Physik, anstatt unnötig Muskelkraft einzusetzen.

Tipp 3: Dranbleiben lohnt sich

Am Ende kommt es beim Skifahren nicht auf die Anzahl deiner Skitage an, sondern darauf, wie bewusst du sie nutzt. Nimm dir pro Tag einen klaren Trainingsfokus und hol dir immer mal wieder einen Blick von außen. Ein Skilehrer oder auch ein Video zeigen dir schonungslos, wo du wirklich stehst und geben dir die entscheidenden Impulse, um an den richtigen Stellen weiterzukommen.

Bleib dran, bleib neugierig und hab Spaß dabei. Denn jeder Aha-Moment auf der Piste bringt dich ein Stück näher zu mehr Kontrolle, Sicherheit und Leichtigkeit.

Und wenn du deinen Fortschritt nicht dem Zufall überlassen willst, dann ist ein Skitrainingsbuch dein bester Begleiter. Es ist mehr als nur ein Notizheft, es ist dein roter Faden für die Saison.

Du hältst darin fest, woran du gearbeitet hast, welche Tipps du bekommen hast und wie sich dein Fahrgefühl verändert. Gerade wenn du nur wenige Skitage hast, macht es den entscheidenden Unterschied: Statt jedes Jahr wieder bei null anzufangen, knüpfst du direkt an deinen letzten Fortschritt an.

Du siehst schwarz auf weiß, welche Übungen dir geholfen haben, wo deine größten Baustellen liegen und wie du dich Schritt für Schritt entwickelst. So wird dein Training strukturierter, deine Fortschritte sichtbarer und deine Motivation bleibt hoch.

👉 Hol dir hier dein Skitrainingsbuch* und mach deine nächste Saison zur besten, die du je hattest.

Martina Rüber

Mein größtes Ziel ist es, jeden Tag ein kleines Abenteuer draußen in der Natur zu erleben – ob beim Skifahren, Wandern oder einfach auf einem Gipfelmoment zwischendurch. Für mich sind diese Erlebnisse pure Lebensfreude, und mit Whatever Books möchte ich dich inspirieren, selbst mehr Zeit draußen zu verbringen und jeden Moment bewusst zu genießen.